Vandalismus in Bühler Problem(?)-stadtteil Weststadt

vandalismus_1Statt alle Jahre wieder passiert es in Bühl in aller Regelmäßigkeit, dass neue Erweiterungen des Stadtbildes innerhalb kürzester Zeit von Unbekannten verschandelt oder gar zerstört werden. So gesehen am vergangenen Wochenende im eigentlich sehr schönen Bühler Stadtpark mit vorbildlichem Spielplatz in der Weststadt. Der Großteil der dort aufgestellten Mülleimer neben den Parkbänken wurde vermutlich mit Fußtritten soweit traktiert, dass die Öffnung der Mülleimer fast vollständig geschlossen ist.

Dort am Park treffen Bahnhofsareal, Neubaugebiet und das ältere Stadtviertel der Weststadt aufeinander. Wird die Weststadt zum neuen Problemviertel?

Wo Jugendliche auf dem Spielplatz tagsüber Alkohol neben den Eltern mit Kindern trinken ohne beheligt zu werden braucht man sich nicht wundern, wenn nachts Vandalismus einzug erhält, den wir Bürger kostenmässig tragen müssen.

Übergreifendere Maßnahmen seitens der Stadt sowie ein verantwortungsvollerer Umgang der dort in der Nähe wohnenden Bürger wäre wünschenswert, denn der neue Stadtpark ist von fast jeder Seite nur durch Wohngebiete zugänglich, sodass man eigentlich solcherlei Vandalismus gegebenenfalls bemerken dürfte – zumindest dürfte das mutwillige Zerstören der Mülleimer für eine gewisse Geräuschkulisse gesorgt haben.

3 Gedanken zu “Vandalismus in Bühler Problem(?)-stadtteil Weststadt

  1. Sehr geehrter Herr Emmler,

    Ihr Bericht trifft den Nagel auf den Kopf!
    Dieser Vorfall hat auch für uns Anwohner das Faß zum überlaufen gebracht. Wir haben Hr. Striebel (OB von Bühl) ein Schreiben zukommen lassen und ihn aufgefordert, Maßnahmen zu ergreifen. Es wird jetzt einen Runden Tisch mit Jugendamt, Polizei und dem Verein ProWest geben um das Problem zu lösen.
    Wir Anwohner hoffen auf eine Lösung des Problems.

  2. Sehr geehrter Herr Emmler
    Neuerdings wurde ja der Bühler Friedhof Ziel von unglaublichem Vandalismus. Just am gleichen Abend der Tat wurden im Stadtgarten sämtliche Mülleimer demoliert, demontiert und den Inhalt selbiger schön im Stadtgarten verteilt. Mülleimerkorpusse wurden im Becken des Wasserspieles versenkt oder in den bach befördert. Weiterhin wurden in diesem Jahr viele Hauswände mit Parolen besprüht. Jedoch hört und sieht wohl niemand was passiert. Sogar Rathaus und Polizei waren Ziel der Antifa Parolen .Die peinliche Höchststrafe für eine Stadt!! Dadurch entstanden erhebliche Sachschäden. Das Problem erstreckt sich leider nicht nur auf die Weststadt sondern ist allgegenwärtig. Nach Anrufen meinerseits auf dem Bühler Ordnungsamt habe ich schon angeregt die gute alte Fußstreife mit Schäferhund wieder einzuführen. Beim nächtlichen Spaziergang mit meinem Hund erlebe ich regelmässig sehr viel Unschönes, habe aber den Eindruck gewonnen dass Polizei und Ordnungsamt vollkommen überlastet bzw. unterbesetzt sind. Was mir neuerdings auffällt sind nächtliche Hochgeschwindigkeits- Ralleyfahrten durch die Bühler Innenstadt. Die Präsenz der Polizei vermisse ich alledings sehr.

  3. Sehr geehrter Herr Emmler,

    Sie haben mit den Aussagen in Ihrem Bericht leider nur allzu Recht.
    Allerdings muss man auch sagen dass dieselben Probleme im Stadtgarten bei der Kirche, also praktisch in der Kernstadt, genauso zu beobachten sind.

    Dazu kommt die traurige Tatsache das der Spielplatz im Stadtgarten bis weit nach 20 Uhr (offizielle Öffnungszeit) für alles möglich genutzt wird. Besonders gern für Randale und Ruhestörung.
    Besonders dramatisch ist dabei die Tatsache dass interessanterweise ausschließlich Familien mit Migrationshintergrund bis zum Einbruch der Dunkelheit dort sehr lautstark die Zeit totschlagen. Und im Sommer wird es erst um 22:30 Uhr richtig dunkel.
    Ein Zustand der nicht nur für Anwohner wie mich sehr Nerv tötend ist, sondern auch für diese besagten Kinder nicht tragbar ist.
    Denn die selben Kinder sehe ich dann mit halb geschlossenen Augen am nächsten Morgen die Schulstraße entlang schleichen auf dem Weg zur Schule. Was nicht weiter verwundert wenn man allabendlich erlebt wie Kinder und Kleinkinder (die zum Teil selbst von ihren Geschwistern getragen werden müssen weil sie noch nicht laufen können ) bis in die Nacht hinein draußen herumtoben.
    Mein Kind jedenfalls würde definitiv ab 20 Uhr nichts mehr auf einem Spielplatz verloren haben.
    Wenn sie die Eltern (die oft gar auch gar nicht dabei sind) darauf ansprechen werden sie ausgelacht oder direkt mit „deutsche Nazis…“ beschimpft. Die Polizei gibt einem gerne zur Antwort „dafür haben Sie ja einen schönen Ausblick“.
    Unterm Strich herrscht eine unzumutbare Situation und es fällt einem sehr schwer hier noch Toleranz zu zeigen. Es ist dramatisch genug dass diese Situation besteht aber dass nichts tun und wegsehen von Behörden und Stadtvätern kommt einer Kapitulation gleich und zeigt. Gleichzeitig bekommt man vor Augen geführt wie wenig diese türkischen Familien in Deutschland integriert sind und dies offensichtlich auch gar nicht wollen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Stefan Federmann

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