Konsequenzen durch Vandalismus in Bühler Weststadt

In Konsequenz zum Vandalismus in der Bühler Weststadt hat es erste Reaktionen gegeben. Durch den Kommentar im bisherigen Blog ist zu erfahren, dass die Anwohner in der Weststadt durch die zerstörten Mülleimer nun Kontakt mit dem Bühler Oberbürgermeister Hans Striebel aufgenommen haben. Gemeinsam soll mit den Bewohnern, der Stadt Bühl, dem Jugendamt, der Polizei und dem Verein ProWest eine Lösung gefunden werden. Besonders ärgerlich ist dabei, dass sich die Jugendlichen dadurch Ihre eigenen Rückzugsmöglichkeiten entziehen und nun ggf. auf genauere Kontrollen gefasst sein müssen.

Ich frage mich dabei welche Möglichkeiten es gibt gemeinsam mit den Jugendlichen einen Konsens zu finden. Dass es in Bühl bereits einen Verein „ProWest“ gibt war mir bisher auch noch nicht bekannt. Ich finde diese Entwicklung interessant. Es zeigt einerseits dass hierfür Bedarf besteht und andererseits – und das ist viel wichtiger –  nicht weggeschaut wird.

Vandalismus in Bühler Problem(?)-stadtteil Weststadt

vandalismus_1Statt alle Jahre wieder passiert es in Bühl in aller Regelmäßigkeit, dass neue Erweiterungen des Stadtbildes innerhalb kürzester Zeit von Unbekannten verschandelt oder gar zerstört werden. So gesehen am vergangenen Wochenende im eigentlich sehr schönen Bühler Stadtpark mit vorbildlichem Spielplatz in der Weststadt. Der Großteil der dort aufgestellten Mülleimer neben den Parkbänken wurde vermutlich mit Fußtritten soweit traktiert, dass die Öffnung der Mülleimer fast vollständig geschlossen ist.

Dort am Park treffen Bahnhofsareal, Neubaugebiet und das ältere Stadtviertel der Weststadt aufeinander. Wird die Weststadt zum neuen Problemviertel?

Wo Jugendliche auf dem Spielplatz tagsüber Alkohol neben den Eltern mit Kindern trinken ohne beheligt zu werden braucht man sich nicht wundern, wenn nachts Vandalismus einzug erhält, den wir Bürger kostenmässig tragen müssen.

Übergreifendere Maßnahmen seitens der Stadt sowie ein verantwortungsvollerer Umgang der dort in der Nähe wohnenden Bürger wäre wünschenswert, denn der neue Stadtpark ist von fast jeder Seite nur durch Wohngebiete zugänglich, sodass man eigentlich solcherlei Vandalismus gegebenenfalls bemerken dürfte – zumindest dürfte das mutwillige Zerstören der Mülleimer für eine gewisse Geräuschkulisse gesorgt haben.