Heine geht auf „Shopping Tour“

Der Heine Versand aus Karlsruhe, einer der größten deutschen Versandhändler für hochwertige und elegante Damenmode lädt ein zur „Shopping Tour“.

Anders wie bei der bereits bekannten Collage liegt der Schwerpunkt bei der „Shopping Tour“ beim echten Shoppen und Stöbern. Mit einem smoothen Übergang zwischen den Stilen Elegant, Modern und Zeitlos wechselt man mit den vorhandenen Bedienelementen oder den Pfeilen auf der Tastatur und fliegt förmlich an den Produkten vorbei. Zur Eingrenzung von gewünschten Artikeln können die Kategorien Damen, Herren, Wohnen oder Alle Artikel gewählt werden.

Darüber hinaus lässt sich die Suche mit der Auswahl der eigenen Körperfigur, seinen Lieblingsfarben und Textilmustern sehr granuliert einstellen.

Das visuelle Browsen setzt somit den Fokus auf die Produktabbildungen ohne bereits am Anfang mit umfangreichen Beschreibungen und Texten von dem eigentlichen Produkt abzulenken. Möchte man dann mehr über einen Artikel erfahren reicht ein Klick um weitere Informationen aufzurufen.

Bisher kenne ich diese Art des Shoppens nur von heine aus dem Mode&Fashion Bereich.
Bestimmt ist solch eine Art auch für andere Produktbereiche interessant.

Yalook – Trendmap

Quo vadis Web 2.0 oder gar Web 3.0 im Bereich Online-Shopping? Was bringt dem interessierten Fashion-Shopper im WWW wirklich einen neuen Anreiz oder Mehrwert? Produktvideos zu Kleidern, zoombare Bilder und Filter für Farben und Stile haben verhältnismässig viele Shops bzw. gehören fast schon zum Standard.

Yalook, ein Unternehmen der OTTO Group hatte da eine besondere Idee – die „Trendmap„, welche seit kurzem Live ist und ein richtig interessantes „lokales“ Shoppingerlebnis darstellt.

Hintergrund ist, in einem virtuellen Kleiderschrank die aktuell bestverkauften Produkte aus einer bestimmten Region anzuzeigen. Wenn man also wissen möchte welche Mode gerade in Köln, München oder Berlin angesagt ist gibt man die gewünschte Stadt ein und erhält kurze Zeit später einen Kleiderschrank mit Hosen, Blusen, Jacken, Gürteln, Schuhen und Sandalen die in dieser Region in der letzten Zeit am meisten verkauft wurden.

Die Ergebnisse sind natürlich anonymisiert. Interessant sind dabei aber die gewissen „modischen Unterschiede“ zwischen den verschiedenen Regionen, was Farbe und Stil angeht. In einer hippen Stadt geht es im Kleiderschrank deutlich bunter zu als z.B in einer strukturschwächeren Region in der eher dunkle triste Farben bestimmend sind. Hamburg als Hansestadt trägt z.B. mehr blau als andere Städte.

Wer genau hinschaut erkennt noch eine weitere „Personalisierung“ der entsprechenden Region die sich die Macher der Trendmap ausgedacht haben. Im linken Fenster neben dem Kleiderschrank blickt man immer auf ein für die Region besonderes Gebäude oder Wahrzeichen. Darüber hinaus wechselt auch der darunter stehende Stuhl sich mit einem Kerzenständer, Pflanzen, Yalook-Paketen und anderen Dingen ab.

Und last but not least für die SEO Fetischisten unter euch: Der unter dem Kleiderschrank angezeigte Text wird vollständig aus den darüber angezeigten Artikeln generiert und passt damit bei der entsprechenden Region und den dort beliebtesten Fummeln immer wie die Fusszehen in die Pumps.