Baden.net – der neue Internetanschluss

(All) Baden.net – das ist der neue Telefon- und Internetanschluss aus dem Zusammenschluss zahlreicher Gemeinden zwischen dem Schwarzwald, Bühl und der Rheinebene mit dem Ziel einer interkommunalen Breitband-Vernetzung.

Baden.net Internet Glasfaser Ausbaukarte

Schnelles Internet, das möchte heute (fast) jeder. Doch gerade bei uns in der Rheinebene, mit zahlreichen kleineren Ortschaften, warten viele Menschen bereits seit einigen Jahren auf den Ausbau der Leitungen für schnelleres Internet durch die Telekom.

Dieser ist mit dem aktuellen VDSL bis 100mbit zumindest in den größeren Ballungszentren und Städten, insbesondere in Wohngebieten schon einige Zeit verfügbar.

Das Nachsehen haben jedoch bsiterhin vor allem weniger dicht besiedelte Gebiete und vor allem Unternehmen in Gewerbegebieten. Durch die hier deutlich geringere Anzahl an Anschlüssen, lohnt es sich für die deutsche Telekom weniger diese Bereiche auszubauen.

Nun beteiligt sich also Baden.net als Initiative der Kommunen beim Ausbau eines großen Breitbandnetzes in Baden. Nach meiner anfänglichen Skepsis und auch der Kritik an der Deutschen Telekom in einem Leserbrief in der regionalen Zeitung, erwächst die Baden.net durchaus zu einer willkommenen Alternative.

Wo vorher auf der Webseite von Baden.net nur einige wenige Informationen bereitstanden, findet man bereits zahlreiche weitere Informationen, wie genau der Ausbau vonstatten geht.

Darüber hinaus hatte ich mir persönlich ein eigenes Bild gemacht. Auf Einladung von Herrn Benkeser von der Stadt Bühl ergaben sich weitere spannende Einblicke in die konzeptionelle und kommunale Planung des Breitbandprojektes.

Was kostet Baden.net?

Bisher (Mitte Januar 2016) sind noch keine verbindlichen Tarifinformationen zu den neuen Anschlüssen von Baden.net vorhanden. Man kann jedoch davon ausgehen dass sich diese ebenfalls im Bereich der hiesigen Mitbewerber bewegen. Mit etwas Glück sind die sehr sogar günstiger.

Sobald es zu den Tarifen von Baden.net Neuigkeiten gibt, werde ich hier darüber berichten.

Laut der Stadt Bühl soll es ab April soweit sein, dass genauere Informationen zu den Tarifen und Preisen verfügbar sind.

Investition in die Zukunft

Zumindest geht es nach Aussage der Stadt, bei dem Ausbau der Internetanschlüsse in der Region weniger um den kurzfristigen Profit, als vielmehr um eine langfristige Investition in die Infrastruktur der Glasfaseranschlüsse.

Selbst abgelegene Gemeinden wie Seebach, Lauf und Lichtenau erhalten somit eine zukunftssichere Anbindung an das Hochgeschwindigkeit-Internet. Vor allem die dort ortsansässigen Unternehmen werden davon profitieren.

Anschluss schon im Haus

Internet Glasfaser Anschluss Keller

Als Anwohner im Gewerbegebiet Süd in Bühl profitiere ich selbst sogar als einer der Ersten von dem neuen Glasfaseranschluss. Die meisten Unternehmen im Gewerbegebiet Süd in Bühl haben das interessante Angebot von 750 € angenommen, ab welchen die Gebäude und Grundstücke pauschal an das neue Leitungsnetz angeschlossen werden.

Auch bei uns ist bereits solch ein neuer grauer Kasten installiert und das Leerrohr hängt noch locker an der Seite. Mit knapp 20 m Luftlinie vom Haus zum KVZ (Kabelverzweiger) dürfte die Leitung nach Beauftragung schnell gelegt sein.

Digitaler Abfallkalender in Bühl könnte kommen

AbfallkalenderAnfang des Jahres lag wieder der alljährliche Abfallkalender im Briefkasten.

Mit zahlreichen Einträgen für die Müllabfuhr ist der Abfallkalender wohl eines der wichtigsten Dokumente für den Haushalt über das gesamt Jahr. Wehe dem, der einmal im Hochsommer die Leerung der braunen Tonne verpasst.

App-Helfer für die Mülltonnen-Vergesser von heute und morgen

Viele kennen das. Gerade Berufstätige kommen manchmal abends nach Hause und haben ganz anderes im Kopf als an die Mülltonnen-Leerung am nächsten Morgen zu denken, sofern man nicht zum Nachbarn rüberspickelt.

Das machen sich mittlerweile zahlreiche Anbieter wie zum Beispiel mymüll.de zunutze und bieten Apps für iPhone und Co. an, die einen immer rechtzeitig an die Leerung der Mülltonne erinnert. Bei den Anbietern dieser App ist es jedoch für eine flächendeckende Nutzung erforderlich, dass die Gemeinde, die Stadt oder der Landkreis mitspielen und dem Anbieter die Termine für die Leerungen in entsprechend digitaler Form zur Verfügung stellen.

Gegen eine entsprechende Gebühr, welche die lokale Abfallbehörde dann mit dem App-Anbieter aushandelt, werden die Termine in die App integriert.

Stadt Bühl erwägt Einführung ab 2014

Auch die Stadt Bühl prüft derzeit die Einführung einer Abfallkalender App ab 2014, wenn die neuen Abfallkalender verteilt werden. Die App würde zwar nicht das Verteilen der Abfallkalender ersetzen, aber bestimmt manche Verärgerung – über sich selbst – vermeiden.

Der digitale Abfallkalender geht auch jetzt schon selbstgemacht

Als einfache Variante zur eigenen Pflege und Eintragung von Leerungsterminen gibt es zahlreiche andere Apps, welche dann aber nicht zentral mit den Daten gefüttert werden. Jeder muss den Kalender für sich alleine pflegen und die Termine eintragen.

Ich zum Beispiel verwende dafür den ganz normalen iCal Kalender und synchronisiere diesen mit der iCloud und meinem iPhone. Somit habe ich immer alle Leerungstermine dabei und werde immer rechtzeitig am Vortag um 18:00 Uhr erinnert.

Alternative Abfallkalender Apps

Weitere Alternativen zu einer Einzellösung ohne zentrale Terminplanung:

Ralf Heinrich und das „Wir in Bühl“ – Gefühl

Der Wahlkampf der Oberbürgermeisterwahl in Bühl verspricht eine spannende Sache zu werden, denn unterschiedlicher könnten die Kandidaten nicht sein. Vier Kandidaten haben sich aufstellen lassen.

Dabei gab Ralf Heinrich – für viele überraschend – am letzten Tag noch seine Kandidatur bekannt und passte somit für viele erstmal gar nicht recht ins Bild. Selbstständiger Unternehmer, Familienvater und Social Media Kenner, ohne politische Erfahrung. Was war da los?

Der Grund für seine Kandidatur war unter anderem, dass für ihn persönlich keine der anderen Bewerber „zur Wahl“ standen. Als zu konservativ, zu jung, zu fremd möchte ich es mal mit meinen Worten bezeichnen. Warum also sollte ein Unternehmer aus unserer Mitte nicht einmal genau das wagen und diese Herausforderung annehmen?

Mit genau dem richtigen Alter, aus der Mitte der Bürger und mit einer sozial-medialen Einstellung die in der heutigen Zeit und gesellschaftlichen Entwicklung doch so wichtig ist und immer wichtiger wird. Damit sind aber nicht nur die Neuen Medien und Kommunikationsmöglichkeiten über Blogs, Twitter und Facebook gemeint die auch bei älteren Menschen immer mehr Einzug halten, sondern die generelle Grundhaltung sowie eine offene und transparente Art.

Das Vertrauen in die „klassische Politik“ wird seit den letzten Jahren mehr und mehr erschüttert. Unverständnis und Verärgerung machen sich breit. Finanzmärkte spielen verrückt und verunsichern auch immer mehr den „kleinen Bürger“. Gerade deshalb ist es ganz besonders wichtig in einer Stadt wie Bühl der Zukunft zu trotzen und den Zusammenhalt in der regionalen Wirtschaft und im sozialen Bereich von der Familie bis zu gesellschaftlichen Gruppen zu fördern und zu schützen. Denn das ist unser höchstes Gut.

Ralf Heinrich spiegelt deshalb und gerade aus meiner Generation die Hoffnung wider, mit seiner Lebenserfahrung, der unternehmerischen Zielstrebigkeit und dem Weitblick durch soziale Vernetzung – nicht nur durch das Internet – sondern auch ganz persönlich, Grundlagen zu bilden die in unserer Heimat das „Wir in Bühl“ – Gefühl widerspiegelt.

Gestern veröffentlichte Ralf Heinrich sein Interview in denen er sich einigen Fragen stellte und in dem auch Sie sich ein persönliches Bild von ihm machen können.

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Neue „Kunstobjekte“ im Stadtpark Bühl

Im Rahmen der Bühler Heimattage werden zahlreiche Kunstobjekte derzeit in Bühl ausgestellt und bereichern den Flair der Zwetschgenstadt. Dabei finden sich in letzter Zeit auch immer wieder ganz besonders ausgefallene „Kunstobjekte“.

Sie sind blau und gelb, bestehen aus Plastik und passen sich somit ganz besonders gut an die typischen Farben meiner badischen Wahlheimat an. Einige Bühler beteiligen sich somit also aktiv an der städtischen Gestaltung, insbesondere im zentralen Stadtpark.

Mit anderen Worten. Nicht dunkle Seitenstraßen im Industriegebiet werden für die Entsorgung von Müll zweckentfremdet. Nein. Mittlerweile hält eine Müllhalde bereits im Herzen von Bühl Einzug. Zusätzlich erkennt man immer wieder vermutlich mutwillige Beschädigungen wie an Gedenksteinen sowie zahlreiche Flaschen – mehr Sekt als Selters – obwohl im Stadtpark doch ein Alkoholverbot vorgegeben ist.

Frei nach dem Motto „Meine Stadt soll schöner werden“ möchte ich hiermit wiederholt auf die Missstände hinweisen und würde mir eine häufigere Kontrolle der neuralgischen Punkte wünschen. Der Stadtpark verliert dadurch leider zunehmend an Attraktivität. Auch das subjektive Sicherheitsgefühl in der Dämmerung scheint wieder verstärkt abzunehmen, wie mir von Bühler Bürgern mitgeteilt wurde.