Griechenland 2005

05.08. – 07.08.2005 Fahrzeuge restaurieren und vorbereiten

08.08. – 09.08.2005 Zweitägige Überfahrt zur Insel
– RTW, RW, Ford, Saurer
– Ägäis – Minister
– Unterbringung in einer Schule
– Verpflegung von der Gemeinde
– Theoretische und praktische Ausbildung findet auf der Insel statt

10.08. – 17.08.2005 Gründung einer neuen Feuerwache und Schulung der dortigen Feuerwehrleute / Sanitäter

1. Tag / Donnerstag, 04.08.2005
Da der Flug ab Frankfurt bereits um 7:05 Uhr morgens ist, muss ich um 03:00 Uhr aufstehen. Nochmals ein kurzes Überprüfen der Checkliste, ob ich auch alle Unterlagen und Equipment dabei habe. Um 04:00 Uhr werde ich abgeholt und zum Flughafen gefahren. Mit dem Zug würde es fast nicht gehen, denn mein Gepäck ist sehr schwer und mein Vertrauen in die Deutsche Bahn ist ohnehin nicht das Beste. Ein Parkplatz für zwei Wochen am Flughafen Frankfurt schlägt mit über 100,- EUR zu Buche. Gegen 06:00 Uhr kommen wir dort an. Den Check-In Schalter zu finden ist nicht ganz einfach, denn in Terminal 1 wird derzeit umgebaut. Nach kurzem Nachfragen finde ich mich in einer langen Schlange an einem provisorisch eingerichteten Schalter wieder. Alitalia ist die Fluggesellschaft. Durch meine Flugbuchung vor fast 5 Monaten habe ich einen vertretbaren Preis bekommen. 260,- EUR. Einziger Nachteil ist, dass ich dafür einen Transit-Flug über Mailand in Kauf nehmen muss. Es gab zwar auch einen Direktflug, der aber zu aller Herrgottsfrühe in Thessaloniki angekommen wäre, sodass ich dort mehrere Stunden hätte warten müssen. Also fliege ich über Mailand.

In Mailand angekommen habe ich fast eine Stunde Wartezeit. Dass Italien ein Nichtraucherfreundliches Land ist macht mir ein wenig zu schaffen. Aber das ist auszuhalten. Eine halbe Stunde vor dem Boarding spricht mich ein etwa gleichaltriger Reisender aus Holland an. Er möchte wissen, ob ich auch nach Griechenland zur Esepa fliege. So habe ich meinen ersten Kameraden für die nächsten zwei Wochen kennen gelernt. Es sollen noch zwei weitere Kameraden aus Deutschland mit demselben Flieger über Mailand anreisen, sagt er. Diese sind durch Ihre T-Shirts mit dem Aufdruck „Feuerwehr“ schnell gefunden. Wir verstehen uns prima und tauschen erste Erfahrungen und Neuigkeiten aus.

Gemeinsam kommen wir nach knapp zweieinhalb Flugstunden endlich am Flughafen von Thessaloniki an. Nach zwanzig Minuten Wartezeit in der Gepäckhalle sind unsere Koffer und Taschen immer noch nicht da. Wir erfahren von einem Amerikaner, dass am anderen Ende der Halle auch ein Band mit Gepäckstücken läuft die anscheinend aus unserem Flieger stammen. Bisher hatte dies niemand der Passagiere aus unserem Flieger bemerkt. Doch auch dort ist unser Gepäck nicht zu finden. Erst nach 35 Minuten kommt unser Gepäck am ursprünglichen Gepäcklaufband an. Erleichtert laufen wir in die Empfangshalle und treffen gleich auf Peter, in der uns bereits bekannten Esepa-Uniform. Er überprüft unsere Namen auf seiner Liste und erklärt uns den Weg zum Flughafen-Restaurant, wo bereits einige unserer Kameraden und die zurück Reisenden der vorherigen Wachschicht warten. Dort treffen wir auf die verbliebenen Kameraden, die noch auf ihren Rückflug warten. Nach und nach gesellen sich alle Kameraden der sogenannten „Wachschicht 5“ (04.08.- 18.08.2005). Kontakte mit den Kameraden der Wachschicht 4 werden geknüpft, Berichte und Erfahrungen ausgetauscht. Noch ausstehende Arbeiten werden erläutert. Die Anfahrt zum Camp bei Rizomata beträgt nochmals ca. 2 Stunden, obwohl es nur ca. 90 Kilometer sind. Nachdem unser Flieger gegen 15 Uhr (griechischer Zeit / + 1 Stunde) angekommen ist müssen wir auf die letzten Ankömmlinge bis 17 Uhr im Restaurant warten. Während unserer Wartezeit fängt es kräftig an zu regnen. Dann geht es ruck-zuck aus dem Flughafen zu einem Reisebus. Während der Fahrt schlafen die meisten, denn viele sind bereits mehr als 12 Stunden auf den Beinen. Je weiter es von Thessaloniki ins Inland geht, desto grüner wird es. Die Vegetation sieht zwar anders aus wie in Deutschland, dennoch bin ich sehr überrascht wie grün es mancherorts in Griechenland ist. Langsam wird mir klar, dass Griechenland nicht nur aus Olivenbäumen und Sträuchern besteht. Es ist fast schon mit unserem heimischen Schwarzwald zu vergleichen. Nur das es hier meist sehr viel heißer und trockener ist.

Statt der geplanten zwei Stunden sind wir nach drei Stunden endlich mit dem Bus am E.S.E.P.A. – Camp angekommen. Einige „alte Hasen“ die nicht zum ersten Mal mit dabei sind, sind erstaunt wie viel sich seit ihrem letzten Aufenthalt getan hat. Einige Gebäude sind hinzu gekommen und der Fuhrpark hat sich enorm vergrößert. Sogar außerhalb des Camps sind Fahrzeuge geparkt, die teilweise noch im ursprünglichen olivgrün der Schweizer Armee zwischen den Bäumen auftauchen. Diese und andere, so wissen wir bereits müssen von uns umgebaut und in Rot lackiert, um sie für den Waldbrandeinsatz nutzen zu können. Wie, werden wir schon bald erfahren. Nach einer kurzen Begrüßung durch Nico, dem Präsidenten der Organisation „E.S.E.P.A.“ werden wir auf unsere Wohncontainer verteilt. Alle sind mit neuen Holzbetten ausgestattet worden. Die damaligen alten Metallbetten hatten wohl zu sehr gequietscht. Die alten Container wurden teilweise sogar schon mit Klimaanlage ausgestattet. In jeden Container passen vier Personen. Die beiden Räume sind mit einer kleinen Wand und einer Tür voneinander abgetrennt. Das Bad ist zwar klein, aber genügt unseren Anforderungen. Jeder Container hat sogar eine eigene Waschmaschine. Das Waschpulver muss man allerdings selbst besorgen. Ein kleines Einmachglas reicht für zwei Wochen vollkommen aus. So kommt man zu viert auf ca. 3 Wäschen, sodass sich der Aufwand in Grenzen hält. Wenn nur der Regen nicht wäre, denn es bleibt kühl und unbeständig.

Unsere Klamotten, die mitgebrachte Ausrüstung und andere Utensilien können wir in einem eigenen kleinen Kleiderschrank und einem abschließbaren Nachtschränkchen verstauen. Dann gibt es endlich Abendessen – mit Reis gefüllte Paprika und griechischer Salat mit Tomaten, Gurken und Zwiebeln. Den Salat werden wir in der Zeit in dem wir uns im Camp befinden jeden Mittag und Abend bekommen und es ist mit Abstand der beste Salat, den man sich denken kann. Im Camp wird angeblich jeder Nicht-Salat-Esser in kürzester Zeit zum Salat-Liebhaber, was aber auch maßgeblich durch das gute Olivenöl beigetragen wird.

Nach dem Essen erhalten wir ein paar Informationen über den weiteren Verlauf. Das Frühstück findet immer gegen 07:30 statt. Spätestens jetzt merkt der Letzte, dass dies kein Urlaub ist, an dem man lange ausschlafen kann. Gegen 22 Uhr als es bereits dunkel ist und ich schon müde im Bett liege, ertönt der Klang einer Trompete durch das Lager, eine Fanfare wie ich es aus Filmen der US Armee kenne – Zapfenstreich.

2. Tag / Freitag, 05.08.2005
07:30 Uhr – Nach einer erfreulicherweise erholsamen Nacht weckt uns die bereits bekannte Trompete mit einer Fanfare, daran könnte man sich gewöhnen. Zusätzlich zur Sicherheit klingelt mein Handy, mit dem eingestellten Weckruf, um das Frühstück nicht zu verpassen. Am Frühstückstisch nimmt man zum ersten Mal die Größe des Lagers, die Fahrzeuge und die Gebäude war. Für den einer oder anderen ganz anders, als man sich es vorgestellt hatte oder bereits kannte – aber durchaus positiv. Das Frühstück kann man natürlich mit unseren Gewohnheiten nicht vergleichen. Es gibt dicke Brotscheiben, Butter, Marmelade und sogar Nutella. Weitergehende Wünsche muss man sich in der nahe gelegenen Ortschaft Rizomata selbst im Supermarkt besorgen. Kaffee ist umsonst, andere Getränke wie Tee etc. kann man sich in der Küche selbst kochen. Softdrinks wie Sprite und Coca-Cola aus der Dose gibt es für 0,70 EUR am Automaten, der unter dem Dach des Essplatzes steht. Dort steht auch ein Fernseher und eine Stereoanlage, die anscheinend für die theoretische Ausbildung verwendet werden. Nach unseren Informationen fängt diese auch am heutigen Tag an.

Doch es kommt ganz anders als erwartet. Nach dem Frühstück bittet uns Nico, der Begründer der Esepa absolute Ruhe zu waren, falls sein Handy klingelt. Er erwartet einen wichtigen Anruf vom griechischen Innenministerium. Wir erfahren, dass bereits der griechische Innenminister in der letzten Woche zu Besuch war. Die Esepa restauriert und rüstet alte Fahrzeuge neu aus, die für den Waldbrandeinsatz in Griechenland verwendet werden. Diese kommen ab und zu als Spende teilweise aus Deutschland, Österreich und der Schweiz oder werden für einen sehr kleinen Preis überlassen. Bereits seit mehreren Monaten werden deshalb mehrere Fahrzeugüberführungen nach Griechenland durchgeführt. Diese finden in der Regel mit sechs bis zehn Fahrzeugen statt. Zuerst werden diese von freiwilligen Helfern aus den deutschsprachigen Ländern nach Venedig überführt. Dort im Hafen werden diese von einer Fährgesellschaft übernommen und in den Hafen von Igoumenitsa verschifft.

Dadurch konnte die Esepa bereits elf eigenständige Feuerwachen eröffnen und betreibt diese zum Großteil aus eigenen Mitteln, denn die griechischen Kassen sind leer. Geld- und Sachspenden hat die Esepa seit ihrer Gründung im Jahr 2000 nach griechischen Verhältnissen sehr weit gebracht. Das Konzept geht auf und hat Zukunft. Denn mittlerweile scheint Nico jede Menge Kontakte zu wichtigen Institutionen wie Ministerien und dem Militär zu haben. Die Esepa wurde sogar bereits schon nach knapp 4 Jahren in den griechischen Katastrophenschutz eingebunden.

Bei unserer Ankunft sahen wir im Gelände mehrere „Saurer“ und „Steyr“ LKWs stehen, die nur ein Teil einer großen Spende der Schweizer Armee sind. Insgesamt 50 Fahrzeuge wurden der Esepa dieses Jahr überlassen. 15 Saurer, 15 Steyr und 20 Pinzgauer sollen es sein.

Diese zu restaurieren und auszurüsten wird also einen Großteil unserer Arbeit ausmachen, wie Nico uns mitteilt. Er sieht es als dankbare Aufgabe für uns. Dass ist die gute Nachricht, laut Nico. Aber es gibt noch eine „Schlechte“. Wir müssen vier Fahrzeuge innerhalb drei Tagen komplett einsatzbereit ausstatten. Darunter ein RTW aus Deutschland der bereits seit längerem im Esepa-Camp steht. In ihm müssen die Geräte überprüft und funktionsfähig gemacht, sowie die Medikamente überprüft werden. Ein kleines Feuerwehrfahrzeug für die technische Hilfeleistung mit Schere und Spreizer, Motorsäge, Lichtmast und Stromaggregat. Ein Saurer der Schweizer Armee, der bereits in Rot lackiert ist und mit einer großen Gummiblase in der Größe der Ladefläche ausgestattet ist, die gefüllt bis zu 5000 Liter Wasser fasst. An der Rückseite der Ladefläche ist ein kleiner Dieselmotor mit Pumpe montiert, an den ein B-Schlauch angeschlossen werden kann. Das vierte Feuerwehrfahrzeug ist mit einem kleineren Tank ausgestattet und dient auch als Tanklöschfahrzeug und kann noch mit weiteren Gerätschaften bestückt werden.

Mit diesen vier Fahrzeugen sollen wir in den kommenden zwei Wochen für die Esepa eine neue Feuerwehrwache, die Zwölfte, gründen. Der einzige Haken an der Sache ist, dass die Feuerwehrwache sich im südlichsten Teil von Griechenland befindet und wir uns ca. 200 km von Thessaloniki in Zentralgriechenland stationiert sind. Nico verkündet, dass wir alle gemeinsam, immerhin 34 Mann und eine Frau, mit einer Fähre und den Fahrzeugen dorthin fahren. Unsere Aufgabe wird die Überführung der Fahrzeuge und die Ausbildung der dortigen Feuerwehrleute sein. Auch sollen wir auf der Insel die aufgeschobene Waldbrandausbildung durchführen. Hierfür sollen wir am Vormittag ausgestattet werden. Während wir mit den anstehenden Arbeiten beginnen sollen wir uns nach und nach im Lager einfinden, um dort unsere Einsatzausrüstung zu erhalten. Als ich zum Lager gehe ist mittlerweile nicht mehr die komplette Ausrüstung vorhanden. Hierauf wurden wir auch zwei Tage vor unserem Abflug per Email hingewiesen. Uniformen die kleiner als 50 und größer als 54 benötigt werden, sind nicht mehr ausreichend vorhanden. Ich habe Größe 46, also versuchte ich einige Dinge mehr einzupacken, falls es nötig sein sollte. Das blähte das Gepäck zwar noch mehr auf, aber durch einen Anruf bei Lutz Obermann, dem Organisator wurde mir dies bestätigt.

Glücklicherweise ist in meiner Größe noch eine einzige Uniform vorhanden. Meine eigene Uniform wäre ohnehin viel zu warm gewesen. Feldflaschen und Helme sind aber aus. Das sollte kein großes Problem darstellen, denn vermutlich werden wir immer genug zu trinken haben und die Helme nur bei technischen Ausbildungen benötigen. Auch an Handschuhen mangelt es. Aber auch das sollte kein großes Problem darstellen, da Handschuhe und zur Not auch der eigene Helm im Gepäck mitgebracht werden können und das hier auch mehr oder weniger gerne gesehen wird, da es einfach immer mal an Ausrüstung mangelt. Persönlich angemerkt, fühle ich mich natürlich mit meiner eigenen Ausrüstung natürlich auch wohler.

Anstatt an den Fahrzeugen mitzuhelfen habe ich mich entschieden mit drei Kameraden die Fertigstellung eines neuen Gebäudes voran zu treiben. Der Bau ist schon weit fortgeschritten, nur die Fenster und die elektrischen Anschlüsse fehlen noch. Ein Raum ist schon tapeziert. Die beiden anderen Räume, so haben wir uns vorgenommen, wollen wir zu zweit innerhalb ein oder zwei Tagen fertig tapezieren. Zwar haben wir noch nie tapeziert, aber so schwer wird das wohl nicht sein. Auch ist hier nicht deutsche Handarbeit gefragt, sondern griechische. Hier ist nicht immer alles so schnell und präzise, sodass man es mit der Genauigkeit nicht immer so genau nehmen muss. Es wird meistens sowieso viel improvisiert. Die richtigen Arbeitswerkzeuge fehlen zum Teil und man muss sich eine andere Lösung suchen oder etwas Eigenes bauen, dass man weiter arbeiten kann. Die anderen zwei Kameraden stellen zeitgleich in demselben Raum in dem wir tapezieren den neuen Funktisch fertig, soweit es möglich ist. Auch wenn alle Geräte am Funktisch während unserer kurzen Zeit von drei Tagen im Camp fertig wären, könnte man ihn noch nicht anschließen, da der Boden noch nicht gelegt wurde und der Funktisch dadurch unnötig verschoben werden müsste. Er ist sehr groß dimensioniert und wahrscheinlich größer als jeder andere Funktisch bei einer Feuerwehr, von einer Einsatzleitstelle mal abgesehen. In diesen Funktisch werden zwei Funkgeräte, ein Radio, eine Uhr und ein Verstärker für Durchsagen über die geplanten Außenlautsprecher im Camp eingebaut. Das Metallgestell und die Holzverkleidung sind bereits fertig sodass nur noch die Löcher für die Geräte gebohrt werden müssen.

Nach einiger Zeit können wir schon ganz gut tapezieren. Die erste Wand ist schon fertig und mit Hilfe von Sofia, einer Griechin die irgendwie durch ihre Familie in der Esepa tätig ist, können wir unseren Schwierigkeitsgrad mit Kabeln die aus der Wand kommen, steigern. Da es keine richtige Schere oder ein scharfes Messer gibt, schneidet Markus die Löcher für die Kabel mit einer Ersten Hilfe Schere aus dem RTW in die Tapeten.

Um 14 Uhr wird „die Felge geläutet“, eine alte Autofelge, die als umgebaute Glocke genutzt wird – Mittagessen. Wir tauschen unsere ersten Erfolge und Ideen aus, wie wir den Ausbau der Fahrzeuge und das Camp noch mehr voran bringen können.

Dann geht es weiter und wir werden sogar mit dem ersten Raum am selben Tag fertig….
…fast fertig, denn knapp ein Meter an der letzten Wand fehlt uns noch – die Tapete ist ausgegangen. Neue Tapeten zu besorgen ist hier wahrscheinlich nicht unbedingt schwer, scheitert aber an der griechischen Mentalität, sodass wir nichts mehr zu tun haben und unserer Freizeit frönen. Sitzen, reden oder rumlaufen und die anderen fotografieren. Bei drei Laptops und wahrscheinlich dreimal so vielen Digitalkameras kann ich mir jetzt schon denken wie viele Fotos am Ende zusammen kommen werden.

Im Bereich der Werkstatt, welche bei weitem besser ausgestattet ist als man es sich in Deutschland bei einer Hilfsorganisation oder Privat vorstellen kann wird bereits kräftig gehandwerkelt. Eine Gruppe ist dabei eine weitere Dieselpumpe auf einer Plattform zu montieren, die an der Rückseite eines Saurers befestigt wurde. Durch ein ausgeschnittenes Stück aus der Ladebordwand führt ein Schlauch zu der Pumpe, die dann bei einem Waldbrand das benötigte Löschwasser in ausreichender Menge über einen an der Pumpe montierten Verteiler an zwei C-Rohre verteilt. Die Pumpe hat sogar einen Elektrostarter mit Zündschlüssel, wo gerade fleißig an einem Blech gearbeitet wird, um die Zündung neben der Pumpe auf der Plattform zu montieren. Drei weitere befinden sich seit morgens schon ein paar Meter außerhalb des Camps, schleifen und grundieren die dort abgestellten Steyr und Saurer, um sie dann rot zu lackieren.

Daran scheitert es aber leider im Laufe des Nachmittags, denn es sieht nach Regen aus.
Wie bei der Ankunft am Flughafen regnet es auch hier immer wieder kurzzeitig. Die hohen Temperaturen und die hohe Waldbrandgefahr, die wir eigentlich erwartet haben lassen wohl noch auf sich warten. Das stellt für uns aber kein Problem dar, denn das Trainingscamp dient in erster Linie zum Üben und Lernen und vor allem der Kameradschaft. Wer hierher kommt, um fest damit zu rechnen an Waldbränden zu helfen ist hier fehl am Platz. Natürlich rückt auch die Esepa bei einem Waldbrand aus und ist auch mal einige hundert Kilometer zu einem Einsatz unterwegs, aber die Haupttätigkeiten finden in und um das Camp statt.

Gegen Abend sind wir mit unserem Arbeiten weitgehend fertig oder verschieben unsere weiteren Arbeiten auf „Avrio“ – morgen, als es auf einmal zu donnern beginnt. Zu dem Donner gesellen sich Blitze und innerhalb kürzester Zeit regnet es wolkenbruchartig. Im Regenschauer sitzen wir an dem überdachten Essbereich. Einer der Griechen, der bereits vier Jahre bei der Feuerwehr in Paris tätig war, holt mit schnellen Schritten seine Trompete aus dem Auto und schafft es unsere Stimmung innerhalb kürzester Zeit so zu heben, dass wir den Regen fast vergessen.

03. Tag / Samstag, 06.08.2005
Nachdem unsere Tapezierarbeiten bereits am vorherigen Tag unerwartet eingestellt werden mussten, beteilige ich mich in verschiedenen Bereichen und schaue mir die Werkstatt genauer an. Vielleicht kommen mir dadurch weitere Ideen. Knut, vom THW Ortsverband Rastatt, hat mich bei unserem Treffen am Flughafen darauf hingewiesen, dass sich in der Werkstatt eine Motorsäge befindet, die er nicht mehr fertig reparieren konnte. Ich suche und finde sie. Tatsächlich ist der Bereich um den Vergaser komplett zerlegt. Um sie wieder vollständig zu montieren nehme ich mir eine Motorsäge aus einem Fahrzeug als Muster, um die Montage daran abzuschauen. Dabei fällt mir gleich auf, dass der Luftfilter fehlt, aber dieses Ersatzteil gibt es hier nicht. Das ist aber nicht so schlimm, denn erst vor wenigen Wochen hat das Camp ca. zehn neue Stihl-Motorsägen erhalten. Die wieder von mir montierte Kettensäge (ohne Luftfilter) dient nun als Ersatzteillager.

Das ich nicht der erste bin, der statt in der Feuerwehr im THW ist, fällt mir an einer „Freilichtdusche“ auf, die offensichtlich von einem THW – Kameraden erbaut worden ist. Diese soll aber in Kürze drei Fahnenmasten weichen. An diesen sollen in Zukunft die griechische, die deutsche und die Esepa- Flagge wehen.

Auch am neuen Gebäude tut sich etwas. Statt Abriss findet Einbau statt. Die Fenster und Türen sind da und werden von den Handwerkern montiert. Am Lager läuft der Betonmischer. Der zuvor ausgehobene Graben um das Gebäude wird zum Teil betoniert und soll mit einer Regenrinne versehen werden, um Spritzwasser an das Gebäude zu verhindern.

Als weitere Aufgaben in der kurzen Zeit steht nun noch eine Fahrzeugüberführung von sieben Pinzgauern an, die im Laufe des nächsten Tages am Hafen von Igoumenista eintreffen sollen. Dazu müssen wir irgendwie nach Igoumenitsa kommen. Die ungefähre Fahrtzeit dorthin beträgt ca. 5 Stunden. Da die Pinzgauer ab ca. 7 Uhr morgens bereit stehen entscheiden wir uns gegen 1 Uhr in der Früh aufzubrechen. Wie, bzw. mit welchen Fahrzeugen wir dorthin kommen wissen wir noch nicht. Allgemein wird alles erst sehr spät mitgeteilt, dann noch mal fünfmal geändert oder wir informieren uns untereinander, sodass die Informationen meist bruchstückhaft oder veraltet sind. So sollte man immer aufmerksam sein, wenn es neue Informationen gibt.

04. Tag / Sonntag, 07.08.2005

Letztendlich fahren wir zu acht mit einem Taxi und dem Privatauto von Nico. Während die anderen schlafen, fahre ich den Audi von Nico. Vorher habe ich bis kurz vor eins noch zwei Stunden geschlafen, um einigermaßen fit zu sein. Ursprünglich sollte ich nur mitfahren um Fotos zu machen und Material für meinen Bericht zu sammeln.

Der Audi Quattro fährt sich sehr gut. Zwar ist alles etwas alt und einige Dinge stören. So sind die Scheinwerfer nicht auf die Straße, sondern quer übereinander in den Himmel gerichtet. Kurz nach unserer Abfahrt geht laut unserer „alten Hasen“ die mit dabei sind eine ca. 15% Steigung hinunter. Die Straße ist zwar steil aber 15% finde ich dann doch etwas übertrieben.

Nach einigen Kilometern hält der Taxifahrer an einer Kreuzung an und weißt mich darauf hin, dass er ständig von den Scheinwerfern geblendet wird. Wir fahren weiter, da sich dieser Zustand auf die Stelle nicht beheben lässt. Wir fahren und fahren und fahren – scheinbar endlos kurvenreiche Strecken durch Griechenland, bis wir ca. eine Stunde auf der Autobahn zurücklegen. Dann folgen wieder endlose kurvenreiche Strecken mit steilen Kurven die meist erst auf den letzten Augenblick zu erkennen sind. Ich bin voll konzentriert und froh, dass ich vorher noch ein wenig geschlafen habe. Teilweise schlafen die Kameraden, manche wachen immer wieder auf, wenn ich kurz abbremsen muss, da die Kurve doch steiler wird, als es den Anschein hatte. Es ist nicht immer einfach dem Taxi zu folgen, da der Audi mit fünf Mann nicht genügend PS hat. Einige Male muss ich Steinschlägen und sogar einem toten Fuchs ausweichen.

Nach mehreren Stunden über mehrere Berge fahren wir gegen 3 Uhr den wohl höchsten Berg hoch. Nach und nach verstärkt sich der Nebel. Die hoch stehenden Scheinwerfer tun ihr übriges dazu. Irgendwann haben wir nur noch zwei Meter Sicht. Eine dicke Suppe umgibt uns. Ich kann mich nur noch an den Mittelstreifen der Strasse orientieren, sofern welche vorhanden sind. In einer kleinen Ortschaft am Scheitelpunkt des Berges wartet bereits das Taxi auf uns. Wir waschen die Scheiben und versuchen die Scheinwerfer einzustellen. Dabei fällt uns auf, dass der rechte Scheinwerfer gar nicht befestigt ist, sondern nur durch die Anschlusskabel im Motorblock gehalten wird. Ein Stück Taschentuch verbessert die Ausleuchtung der Scheinwerfer merklich, als Bernhard, dieses an der Oberseite des Scheinwerfers festklemmt.

Wir fahren weiter, langsam wird es wieder hell. Nach einer weiteren Pause ca. 40 km vor Igoumenitsa wird meine Konzentration schwächer und ich habe Mühe wach zu bleiben.

Doch endlich kommen wir am Hafen an. Ich hoffe noch ein wenig schlafen zu können. Doch zuerst frühstücken wir in einem Café im Hafengebäude. Kaffee und ein Baguette. Ich bleibe nur ganz kurz und gehe zum Parkplatz, um mich auszuruhen. Nach wenigen Minuten schlafe ich ein und werde nach eineinhalb Stunden wieder geweckt. Mittlerweile haben die anderen Kameraden die Pinzgauer aus dem Hafen bereits geholt. Sie stehen alle sieben mit Warnblinklicht an der Hauptstrasse. Ich hole noch schnell meine Sachen für die lange Fahrt aus dem Kofferraum und schließe mich hinten an. Ein Polizeiauto steht ganz vorne und wird uns eine Weile bis zur Bezirksgrenze Geleitschutz geben. Schätzungsweise werden wir ca. 7- 8 Stunden brauchen. Ich habe knapp den halben Tank voll, die Pinzgauer sind aber alle fast komplett leer und werden es nach Erfahrung der letzten Überführungsfahrten gerade noch bis zur nächsten Tankstelle schaffen. Nach dem Tanken entscheiden wir uns im Konvoi mit Blaulicht zu fahren, in der Hoffnung dadurch die heiklen Überholmanöver der Autofahrer zu verringern.

Ich behalte von hinten den Verkehr im Blick und versuche an geraden Strecken die Autos einzeln nach vorne zu winken, was gar nicht so einfach ist, da sich dadurch meist alle angesprochen füllen. Manchmal halte ich die Hand raus, manchmal sperre ich die linke Spur komplett mit dem Audi, da die Autofahrer oft auch in unübersichtlichen Kurven zu mehreren überholen wollen, obwohl bereits mehrere PKW zwischen unserem Konvoi fahren und dieser sich dadurch oft mehr auseinander zieht als uns lieb ist.

Während meiner Fahrt mache ich Fotos oder Filme mit meiner Digitalkamera durch die Frontscheibe. Immer wieder überholen Autos an den unmöglichsten Strecken. Sogar ein großer LKW überholt alle acht Fahrzeuge auf einmal.

Ca. 80 Kilometer vor unserer Rückkehr halten wir ein weiteres Mal am Straßenrand an. Anscheinend sollen wir wieder Polizeigeleit bekommen. Stattdessen kommt ein Privatauto und fährt mit uns zu einem ca. 3 Kilometer entfernten Dorf. Drei Pinzgauer mit den Fahrern bleiben jedoch zurück an der Straße. Warum weiß ich bis jetzt noch nicht.

In dem Dorf angekommen wird mir langsam klar warum. Auf dem Gelände auf dem wir angekommen sind soll das erste große griechische Ausbildungszentrum für Feuerwehrleute entstehen. Die Pläne wurden am letzten Morgen im Camp kurz gezeigt. Hier übergeben wir drei der Pinzgauer ihrer weiteren Bestimmung an den Bürgermeister. Entweder werden sie so belassen und als Krankentransportwagen für bis zu vier Verletzte genutzt oder auch als Feuerwehrfahrzeuge umgebaut. Wir fahren zu den verbliebenen drei Pinzgauern zurück und führen unsere Rückfahrt fort.

Das letzte Stück fahren wir wieder die Straße mit 15% Steigung hinauf. Am Tag sieht diese schon ganz anders aus. Steile Abhänge und sehr enge Kurven sind für die dreiachsigen Pinzgauer aber kein Problem. Ein Glück hatte ich in der Nacht die Abhänge der Straße nicht gesehen.

Endlich im Camp wieder angekommen, werden die verblieben drei Fahrzeuge von jedem begutachtet. Nico schnappt sich einen Pinzgauer und dreht mit Blaulicht und Martinshorn eine Tour außerhalb des Camps. Er hat es nach kurzer Fahrt zu seinem Lieblingsauto auserkoren.

Umbauen werden wir sie nicht, dies wird wohl die nächste Wachschicht übernehmen, denn unsere Fähre zur Insel Karpathos wo wir die Feuerwache aufbauen sollen legt morgen ab.

Am heutigen Abend werden wir deshalb geschlossen zu Costa gehen und dort zu Abend zu essen. Costa ist der Inhaber einer echten griechischen Taverne im Dorf Rizomata. Nach fünf Minuten Fußmarsch ist man bereits auf seiner Terrasse und kann hier günstig und hervorragend mit griechischen Köstlichkeiten den Abend ausklingen lassen.

Ich verabschiede mich bereits nach dem ersten Gang, denn bis jetzt habe ich in den letzten 24 Stunden gerade mal eine Stunde geschlafen.

05. Tag / Montag, 08.08.2005
Heute gibt es durch den Abend bei Costa erst später Frühstück. Restliche Arbeiten an den Fahrzeugen werden größtenteils noch fertig gestellt. Dann geht es gegen Mittag Richtung Hafen. Die vier BOS – Fahrzeuge fahren wieder in Begleitung der Polizei, da ein paar Fahrzeuge auch noch nicht versichert bzw. angemeldet sind.

So kommen wir mit dem Bus ca. 20 Minuten früher am Hafen an. Zu unserer Überraschung befindet sich eine Abordnung des griechischen Militärs und das Fernsehen an der Fähre. Nico ist schon vorher mit einem der Pinzgauer angekommen und übergibt ihn an die Soldaten.

Ehe wir es überhaupt mitbekommen findet über uns eine Live – Übertragung mit einem Interview von Nico statt. Der Rest unserer Gruppe steht etwas abseits im Hintergrund. Da wir nichts von der Live – Übertragung wissen kann man sich wohl vorstellen welchen Eindruck wir während dessen machen.

Anschließend werden noch zwei unserer Kameraden aus Deutschland interviewt. Nico übersetzt hierbei.

Nach der Ankunft der Fahrzeuge bleiben uns noch fast vier Stunden bis die Fähre ablegt. Während dessen vertreiben wir uns die Zeit mit einem kleinen Picknick, Gruppenfotos und finden Abkühlung in einer Nahe gelegenen Aufenthaltshalle.

Während unserer Wartezeit fährt einer der Soldaten ab und zu mit einem Panzer auf dem Gelände herum. Bei den Gruppenfotos schleicht ein etwas herunter gekommener Grieche um uns herum und versucht sich ins Bild zu drängeln.

Kurze Zeit später zieht er weiter Richtung Ausgang. Wieder einmal wird der Panzer gestartet. Diesmal erregt er unsere Aufmerksamkeit, denn plötzlich läuft er mit Vollgas im Leerlauf. Kurze Zeit später ist er wieder aus. Dann bekommen wir erst mit, wer mit ihm fahren wollte. Der streunende Grieche hatte versucht, mit dem Panzer zu fahren. Er wird von einem Soldaten verfolgt und zur Rechenschaft gezogen. Als die beiden hinter der nächsten Gebäudeecke verschwindern kann man sich nur vorstellen was passiert.

Gegen 18 Uhr legt die Fähre endlich ab. Wir haben fast alle unser komplettes Gepäck aus dem Camp mitgenommen. Auf der Fähre erfahren wir, dass wir vorerst keine Kabinen bekommen werden. Das trübt unsere Stimmung, lässt sich aber derzeit nicht ändern. Wir haben alle unsere Schlafsäcke dabei, sodass wir wenigstens in denen schlafen können. Auf dem Oberdeck beschlagnahmen wir einen Großteil der Bänke zwischen die wir unsere Taschen und Rucksäcke stapeln. Ab 19 Uhr wird eine Wache eingeteilt. Alle zwei Stunden müssen die Kameraden der jeweiligen Schlaf-Container aus dem Trainingscamp Dienst schieben.

Das Abendessen findet ebenfalls ab 19 Uhr statt. Wir bekommen kostenlos Essen im Bordrestaurant, müssen die Getränke allerdings selbst bezahlen. Auch die weiteren Mittag- und Abendessen nehmen wir auf der Fähre ein. Frühstück gibt es nicht.

Gegen Abend suche ich mir einen ruhigen Platz an dem ich ein wenig schlafen kann. Auf dem Oberdeck ist es sehr laut, da sich dort die großen Schornsteine des Maschinenraumes befinden, die ihre schwarzen Rußwolken in die Luft stoßen.
Trotzdem schlagen manche von uns dort ihr Nachtlager auf. Ich suche weiter, finde aber keinen Fleck im Unterdeck. Ich muss aufpassen, dass ich nicht über die bereits dort schlafenden Menschen in den Aufenthaltsräumen stolpere.

Platz genug ist nur noch in den Gängen zwischen den Kabinen. Dort lege ich meinen Schlafsack ohne Isomatte an eine Seite und versuche mit dem Ohr am Boden zu schlafen. Es hört sich an, als ob der Maschinenraum direkt unter mir liegen würde. Dementsprechend ist auch mein Schlaf.

Nach ca. 18 Stunden ab der Insel Samos bekommen wir endlich Kabinen, aber zu wenige. Ein paar Kameraden müssen ihr Lager zwischen den vier Betten auf dem Boden aufschlagen. Da aber immer wieder einige aus den Kabinen wach sind, können wir uns die Betten teilen. Endlich können wir auch duschen. Doch in der Kabine in der ich mich einquartiert habe ist der Wasserablauf verstopft. Nach den ersten drei Duschen steht das Wasser fast 10 Zentimeter im gesamten Bad. Außer den Toiletten in den eigenen Kabinen stehen jeweils nur vier Toiletten auf der gesamten Fähre zur Verfügung. Versucht euch das lieber nicht vorzustellen!

Während unserer Fahrt legen wir an mehreren Häfen an. Darunter sind auch Kos und Rhodos. Jedes Mal beobachten wir von oben ein Durcheinander an den zwei Auffahrtsbrücken. Komplette LKWs, Zugmaschinen und Autos fahren rein und raus. Die Ordner haben jede Menge zu tun und pfeifen mit ihren Trillerpfeifen was das Zeug hält.

Manch einer denkt bereits über die weiteren Tage und unsere Rückkehr nach. Dabei kommt die Frage auf, wie wir ohne Fahrzeuge wieder zurückkommen. Es ist geplant, dass wir Mittwoch den 17. August wieder abreisen. Da einige aber am Donnerstag bereits morgens nach Hause fliegen taucht das Gerücht auf, dass wir mit einer Herkules – Transportmaschine des griechischen Militärs wieder zurück geflogen werden.

Wir versuchen so gut wie möglich die 36 Stunden hinter uns zu bringen. Ob bereits eine Feuerwache oder ein ähnliches Gebäude auf der Insel Karpathos besteht ist noch nicht sicher. Es ist noch nicht einmal sicher, ob es dort bereits Freiwillige für die Gründung einer Feuerwehr gibt. Angeblich soll die dortige Gemeinde erst vor eineinhalb Wochen von dem Vorhaben der ESEPA etwas mitbekommen haben.

Laut dem Barkeeper im Saloon wird die Fähre gegen 3 Uhr am nächsten Morgen in Karpathos anlegen.
Wir finden uns mit unserem Gepäck im Foyer ein.

06. Tag / Dienstag, 09.08.2005
Endlich da. Nach 36 Stunden unregelmäßigem Tagesablauf haben fast alle sehr viel geschlafen. Noch ist die Reise für uns nicht ganz zu Ende. Wir fahren mit einem Bus und den vier Fahrzeugen unter Geleitschutz der Polizei im Konvoi mit Blaulicht noch eine weitere halbe Stunde auf die andere Seite der Insel.

Dort halten wir auf einem großen Platz vor einem relativ neuen Gebäude – anscheinend das Gemeindezentrum. Im 1. OG, dem eigentlich Sitzungssaal mit Bühne fangen wir an unsere Feldbetten aufzubauen. Es sind nicht genügend Platz vorhanden. Zusätzlich haben wir noch Luftmatratzen mitgebracht. Der Platz reicht in dem relativ kleinen Saal reicht aber bei weitem nicht aus. Einige ziehen in den Keller, in dem sich ein komplett ausgestatteter Fitnessraum mit über 15 Geräten befindet.

07. Tag / Mittwoch, 10.08.2005
Am Morgen wachen wir auf und erkunden die Umgebung. Das „Gemeindezentrum“, was es wirklich zu sien scheint ist gerade einmal 20 Meter vom Meer entfernt. An einer nahe gelegenen Mauer brechen sich die Wellen. Einige der Kameraden haben sich über Nacht im Keller einquatiert. Bei meiner Erkundungstour komme ich auch dort vorbei. Echte Glückspilze könnte man meinen, denn im Keller befindet sich eine komplett ausgestattete Fitnessanlage mit Dusche und WC.

Dann geht es zum Frühstück. In ca. 100m Entfernung befindet sich ein griechisches Restaurant. Der Inhaber ….


08. Tag / Mittwoch, 11.08.2005

Theorie – Ausbildung

09. Tag / Mittwoch, 12.08.2005
– kein Eintrag –

12. Tag / Dienstag, 16.08.2005
Hubschrauberlandung des Ägäis-Ministers
Treffen und Ansprachen am Gemeindezentrum
Übung Technische Hilfeleistung

13. Tag / Mittwoch, 17.08.2005
Rückflug von Karpathos nach Thessaloniki mit der Hercules C130
Militärflughafen Thessaloniki
CanadAir CL-215 / CL-415
Busfahrt / bzw. Pinzgauer mit Nikos
Camp / Kostas

14. Tag / Donnerstag, 18.08.2005
Busfahrt bis 4:00 Uhr
Empfang der Neuen Helfer
Rückflug nach Deutschland
Ankunft in Frankfurt

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