Anruf von Nachbarschaftspost.com

Mal wieder feiert eine Abzockermasche sein Revival. Die „Nachbarschaftspost“. Nach einem Telefonanruf einer Sprachansage fallen tatsächlich noch gestandene Bürger darauf rein, registrieren sich auf www.nachbarschaftspost.com und zahlen die Zeche.

In den AGBs lässt sich der Betreiber – welcher übrigens weit weg auf den Virgin Islands wohl eine Briefkastenfirma hat – diesen Fehler mit 9 Euro pro Monat vergüten.

Nach meinem Wissen ist die ausschließliche Angabe in den AGBs eine deutliche Verschleierung, durch die der angeblich zustande kommende Vertrag zumindest anfechtbar ist.

Zwar wird auch direkt auf der Startseite darauf hingewiesen, der Text ist aber so geschickt in das Design eingebunden, dass man den Hinweis glatt übersieht. Mit den auch hier angegebenen „vierzehn Tage kostenlos“ testen ist dann wohl auch eher das allgemein gültige Widerrufsrecht gemeint.

Traurig aber wahr, dass sowas – immer noch – zieht. Einerseits ärgerlich, dass solche fragwürdigen Geschäftsmodelle immer noch erlaubt sind, andererseits lernt man dann aus dem eigenen Fehler. Allerdings sind 2 Jahre „Vertragslaufzeit“ ganz schön übel.

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