Der „digitale“ Sankt Martin verdrängt Bewährtes

Im Zeitalter der digitalen Technik bleibt es natürlich nicht aus, dass auch Beamer und eine schlecht eingerichtete Akustik ihren Weg in unsere Kirchen finden und damit zunehmend altbewährte gesellschaftliche Rituale wie zum Beispiel die alljährliche Inszenierung von Sankt Martin verdrängen.

Dies nahm ich zum Anlass einen Leserbrief zu meinen Gedanken zu schreiben.

„Allerorten entzündeten kürzlich zahlreiche Kinder ihre Laternen – klick machte es und ein bunter Stab leuchtender LEDs und Birnen tauchte die Dunkelheit in ein blinkendes Irgendwas.

Was waren früher schon ein paar in Flammen aufgegangene Laternen mit echten Teelichtern und dem Flair der vergangenen Generationen.

Heutzutage wird Sankt Martin den Kindern ganz modern beigebracht. Wo zu unserer Zeit Sankt Martin noch aus Fleisch und Blut bestand, der Umhang aus Samt und Klettverschluss war, das Martinsfeuer prasselte, das Pferd noch Äpfel fallen lies und die Kälte noch echt war, wird den Kindern heute Sankt Martin in der Kirche als PowerPoint Präsentation näher gebracht. Eine derart schlechte Akustik obendrein, dass man nichts mehr versteht und die letzte Rettung die Bildabfolge auf der Leinwand ist.

So gehen sie hin die gute alten Rituale und weichen zunehmend multimedialen Lückenfüllern, wo Kirchen, Gemeinden und Eltern es sich dann auch etwas zu einfach machen.

Bald ist Weihnachten liebe Kinder und ich muss euch jetzt schon sagen, Jesus wohnt nicht im Internet…..“

Durchaus „freizügige“ Rechtschreibkorrektur in OS X Lion

Seit einiger Zeit nutze ich bereits OSX Lion und störte mich bisher nicht sonderlich an der integrierten Rechtschreibkorrektur in der neuen Apple-Betriebssystemversion. Bis heute als ich an einer technischen Dokumentation schrieb und bemerkte, dass Apple mit dem dahinter liegenden Glossar doch recht freizügig mit doch recht weit gefassten „Wortverwandtheiten“ umgeht.

Aus „Portfolio“ machte der Mac das eher wenig technische Wort „Pornofilm“. So bemühte ich die Google Suche, um endgültig die automatische Rechtschreibkorrektur zu deaktivieren.

Entsprechende Wortfetzen wären nicht nur Fehl am Platz sondern einfach nur peinlich.

Conversionclinic von eBusinesslab bald auch als Podcast

Die alltägliche Informationsflut, chronische Zeitknappheit und der internetfreie Raum im morgendlichen Zugabteil macht mir derzeit leider einen Strich durch die Rechnung mich endlich mal den sehr ausführlichen Videos der Conversionclinic zu widmen.

Die Videos sind teils bis zu 45 Minuten lang und befassen sich detailliert mit der Conversionoptimierung auf Landingpages, Bestellstrecken in Online-Shops und vielen mehr. Gerade weil ich mich dem Thema ausführlicher und konzentriert widmen möchte freut es mich sehr, dass mir Kai von ebusinesslab.com mitgeteilt hat, dass die Videos kurzfristig auch als Podcast in Planung sind.

Es scheint also nicht mehr lange zu dauern, sodass ich demnächst ganz bewusst meine Zeit zwischen den Bahnhöfen auch mal wieder sinnvoll gestalten werde.

Mobilfunk Netzkapazität – kein Einzelfall

Seit einigen Tagen zeigt sich wieder einmal, wie die Idee eines Einzelnen große Konzerne dazu bewegt, zu Versäumnissen Stellung zu nehmen und den eigenen Service zu verbessern. Mit „Wir sind Einzelfall“ von Matthias Bauer wird deutlich, dass ein vermeintlicher Einzelfall im Internet kein Einzelfall bleibt und innerhalb kurzer Zeit viele für eine gemeinsame Sache kämpfen.

Offensichtlich gibt es bei dem Mobilfunkbetreiber o2 in der letzten Zeit vermehrt Probleme mit der Netzkapazität durch das starke Wachstum der Smartphone-Benutzer. Langsame bis nicht nutzbare Datenverbindungen, aber auch andauernde Netzabbrüche verärgern viele Kunden.

o2 gelobt Besserung und hat auf Grund des Projektes von Matthias sogar durch den Leiter Corporate Communication Dr. Roland Kuntze Stellung bezogen.

Dies ist eine interessante Entwicklung, denn gerade in der vergangenen Woche habe ich selbst im Dialog mit @telekom_hilft erreicht, dass die Datennetzkapazität von T-Mobile am Hauptbahnhof Karlsruhe endlich soweit in Ordnung ist, dass die Leistungsversprechen des T-Mobile Vertrages genutzt werden können. Seit einigen Wochen waren dort für mich Datenverbindungen praktisch kaum nutzbar.

Ob oder was dort in meinem eigenen Fall genau verbessert wurde weiß ich leider nicht. Die Geschwindigkeit liegt mittlerweile deutlich über einem von mir erwarteten Maß und ich bin zufrieden. Durchgeführt hatte ich diesen mit der iPhone App von Speedtest.net

Aber noch etwas fällt mir auf. Beitrag weiterlesen…