Graue Schrift – digitale Tinte sparen

Tinte ist teuer. Genauer gesagt sehr teuer. Mit hochgerechnet bis zu über 3000,- Euro pro Liter ist die nasse Farbe für HP, Canon, Epson & Co. zum Fortbestand derer Unternehmen existenziell. Die Preise und das schnelle Aufbrauchen der oft viel zu kleinen Kartuschen führen seit jeher dazu, dass sich viele Menschen mit Maßnahmen zur Tinteneinsparung beschäftigen. Tools, Programme, der klassische Entwurfsmodus aber auch Einstellungen zur Menge des Tintenauftrag in den Original-Druckertreibern führen manchmal subjektiv oft aber auch tatsächlich durch geringeren Verbrauch zu einer längeren Nutzung der Kartusche.

Durch diese Einsparung ist das Druckbild bei Texten zwar nicht mehr ganz so kräftig schwarz, dennoch reicht der verringerte Tintenauftrag völlig für das lesen des Textes aus. Den meisten würde es wahrscheinlich noch nicht einmal auffallen, das im Sparmodus gedruckt wurde.

Eine weitere Entwicklung in der digitalen Welt beobachte ich nun schon seit einer Weile. Ich bin mir nicht sicher ob beide Dinge miteinander zusammenhängen, es scheint aber eine gewisse Einsparmentalität von kräftigen schwarzen gut lesbaren Texten zu geben – auf Kosten der Usability. Im Web.

Graue Schriften auf Webseiten und Newslettern – das Einsparen digitaler Tinte wird auf smoothigen Designwebseiten bei denen Grafik über alles geht gerne verwendet. Auch in Newslettern oder automatisierten Email-Bestätigungen hat diese Unart bereits Einzug erhalten.

Aus dieser grauen Masse lassen sich kaum noch relevante Informationen erfassen. Man muss sich zwangsläufig mit seinem Auge auf eine objektiv schlechter lesbare Schrift einstellen und mehr konzentrieren. Für den User wichtige und relevante Informationen gehen schlimmstenfalls unter. Zwar sieht die grau abgestufte Schrift auf Webseiten häufig ganz nett aus und passt sich in das Gesamtbild ein, beeinträchtigt aber den Informationsfluss und mindert die Usability.

Deutsche Vermögensberatung goes iPad

Die Deutsche Vermögensberatung, einer der größten deutschen Finanzdienstleister setzt zukünftig auf das iPad.

Als erster Finanzvertrieb wird die DVAG ihre Kunden mit eigenen Apps und der der Partner vor Ort mit einem der modernst-möglichen Touchpads beraten. Immer einen Tick schneller als die Konkurrenz zeichnet sich die DVAG immer wieder als Innovationstreiber in dem vermeintlich so „trockenen Geschäft“ aus und beweist, dass es auch anders geht.

Dabei dürfte die DVAG mit seinen mittlerweile fast 40.000 Beratern einer der größeren Kunden für Apple in Deutschland sein.

Auch darüber hinaus versteht die DVAG es wie kein anderer aus der Branche sich an den aktuellen Entwicklungen des Web2.0 mit Blog & Co. zu beteiligen.

Yalook – Trendmap

Quo vadis Web 2.0 oder gar Web 3.0 im Bereich Online-Shopping? Was bringt dem interessierten Fashion-Shopper im WWW wirklich einen neuen Anreiz oder Mehrwert? Produktvideos zu Kleidern, zoombare Bilder und Filter für Farben und Stile haben verhältnismässig viele Shops bzw. gehören fast schon zum Standard.

Yalook, ein Unternehmen der OTTO Group hatte da eine besondere Idee – die „Trendmap„, welche seit kurzem Live ist und ein richtig interessantes „lokales“ Shoppingerlebnis darstellt.

Hintergrund ist, in einem virtuellen Kleiderschrank die aktuell bestverkauften Produkte aus einer bestimmten Region anzuzeigen. Wenn man also wissen möchte welche Mode gerade in Köln, München oder Berlin angesagt ist gibt man die gewünschte Stadt ein und erhält kurze Zeit später einen Kleiderschrank mit Hosen, Blusen, Jacken, Gürteln, Schuhen und Sandalen die in dieser Region in der letzten Zeit am meisten verkauft wurden.

Die Ergebnisse sind natürlich anonymisiert. Interessant sind dabei aber die gewissen „modischen Unterschiede“ zwischen den verschiedenen Regionen, was Farbe und Stil angeht. In einer hippen Stadt geht es im Kleiderschrank deutlich bunter zu als z.B in einer strukturschwächeren Region in der eher dunkle triste Farben bestimmend sind. Hamburg als Hansestadt trägt z.B. mehr blau als andere Städte.

Wer genau hinschaut erkennt noch eine weitere „Personalisierung“ der entsprechenden Region die sich die Macher der Trendmap ausgedacht haben. Im linken Fenster neben dem Kleiderschrank blickt man immer auf ein für die Region besonderes Gebäude oder Wahrzeichen. Darüber hinaus wechselt auch der darunter stehende Stuhl sich mit einem Kerzenständer, Pflanzen, Yalook-Paketen und anderen Dingen ab.

Und last but not least für die SEO Fetischisten unter euch: Der unter dem Kleiderschrank angezeigte Text wird vollständig aus den darüber angezeigten Artikeln generiert und passt damit bei der entsprechenden Region und den dort beliebtesten Fummeln immer wie die Fusszehen in die Pumps.