Dyson Airblade – die Revolution auf der Toilette?

Dyson Airblade in Peters Gute Backstube in BühlWer kennt das nicht? Man(n) ist in der Stammkneipe oder in seinem Lieblingsbistro. Irgendwann ist dort dann auch mal die Zeit zum Toilettengang. Und was erwartet uns da häufig? Ein alter, viel zu heiß oder zu kalt blasender Händetrockner. Oder so ein neumodisches Ding mit automatischer „Hand-unten-drunter-heb“ Erkennung, die viel zu ungenau reagiert und immer gleich wieder den Fön abschaltet wenn wir unsere Hände nicht wie wild unter der Lichtschranke hin und her schütteln.

Oder hängt im Lieblingsetablisement für das Feierabendbier neben dem Waschbecken einer dieser Endlostücherhalter die entweder dauerfeucht sind, als würden diese ständig immer wieder zurück gedreht? Ist er vielleicht schon wieder am Ende angelangt, sodass Sie sich die Hände notdürftig an Ihrer Hose abklopfen müssen?

Bestenfalls haben Sie aber einen Einwegpapierspender erwischt, der zumindest hygienisch einwandfrei aber wenig umweltschonend ist? Wie, das Papier ist schon wieder leer? Weiterlesen

Danke Plantronics

Mittlerweile hat mein Plantronics Voyager 510 Bluetooth Headset einige Jahre auf dem Buckel, funktioniert aber immernoch einwandfrei. Nicht jeder kommt mit Riesenakku hinter dem Ohr zurecht – der Miniaturwarn hält ja in den letzten Jahren bei allerlei Dingen an, die man sich ins Ohr stecken kann.

Doch nach der bisherigen Nutzung und einer längeren Zeit im Auto während eisiger Temperaturen war der Schaumstoff des Ohrstöpsels stark angegriffen und brüchig. Nach einer Support-Anfrage über das Kontaktformular an Plantronics erhielt ich nach zehn Tagen die Rückmeldung, dass man mir unbürokratisch Ersatz per Post zukommen lässt. Das nenn ich mal Kundenservice. Die andere Alternative wäre ein neues Headset gewesen.

Gesagt, getan. Nach einiger Zeit erhielt ich einen flachen C4 Umschlag in dem ein komplettes Set aller verfügbaren Ohrstöpsel und Windschutzaufsätze vorhanden war. Mittlerweise setze ich das Headset wieder ein. Sogar mit dem spritzwassergeschützten Mobilteil DeTeWe Aastra 630D mit Bluetooth-Funktion lässt sich das Plantronics Voyager 510 koppeln.

Gutes iPhone – schlechtes iPhone

Normalerweise habe ich mit Fälschungen jedweder Art eigentlich nichts zu tun, obwohl ich auch schonmal eine schlechtere Kopie eines iPhones in der Hand hatte.

Heute war es wieder soweit. Ich hatte mal wieder eine Kopie auf dem Tisch. Auf den ersten Blick sogar eine richtig Gute, sogar die vermeintliche Originalverpackung war dabei. Dabei fiel mir aber gleich auf, dass die kleine schwarze Lasche (ihr wisst was ich meine 😉 ) unter dem iPhone fehlte. In die Hand genommen erblickte ich auf dem bereits vorher ausgepackten Teil unzählige Fingertapser auf dem Display und der Rückseite wie man sie von einem 3G(S) so nicht gewohnt ist. Erst auf den zweiten Blick fiel mir bei der ausgeschalteten Kopie auf, dass das Display kleiner ist als normal.

Ungläubig drehte ich das Ding um und sah – ja eigentlich nichts auffälliges. Erst ein Vergleich mit meinem eigenen und 100% echten iPhone war erkennbar, dass die Beschriftung und das Apple Logo deutlich matter sind. Auch die Schriftart, Größe und Symbole sind bei genauerem hinsehen nicht identisch. Zusätzlich bemerkte ich im direkten Vergleich, dass die Haptik der Fälschung eine andere ist. Es füllt sich tatsächlich – billiger – an. Erst recht fällt die Fälschung aber an der Buchse für den Kopfhörer auf. Wo sich sonst ein schön geformtes Loch für den Klinkenstecker befindet klafft ein unförmiges Löchlein in das gerade mal eine Büroklammer passt. Interessant aber gar nicht mal überraschend ist auch, dass die angegebenen 16 GB auf der Rückseite des gefälschten iPhone mitnichten auch darin enthalten sind. Ungefähr gerade mal 2 GB könnten theoretisch genutzt werden.

Alles in allem ein Griff ins Klo und echt ärgerlich, dass sich anscheinend Leute für solche Fälschungen interessieren und ein Markt dafür vorhanden ist. Wer will sowas? Das muss einem doch sehr peinlich sein. Umso schlimmer, dass die Nutzung derartiger Fälschungen angeblich nicht strafbar ist oder hat sich seit März 2008 da etwas geändert? Lediglich beim Import könnte man Ärger bekommen.

Bitte nicht kontaktieren…

Es ist ein Unding und verbreitet sich schleichend: Unpersönliche, anonyme und alleinstehende Kontaktformulare.

Einst gepriesen für effektiven Spamschutz, sind sie mittlerweile durch immer bessere Email-Spamfilter eigentlich überflüssig. Sie selbst sind bei schlechter Implementierung sogar eher eine Gefahr für die Sicherheit des Servers. Oft muss ein Captcha vorgeschaltet werden, um sich vor dem eigenen Formular und unerwünschtem Spam zu schützen. Das Ausfüllen überflüssiger Felder wird in Zeiten der eigentlich erforderlichen Datenvermeidung dem Nutzer aufgezwungen. Je nach Browser lässt sich das grundsätzlich zu kleine Fenster für die eigentliche Nachricht nicht immer selbst vergrößern.

Je nach Länge des Textes und Dauer der Eingabe ist nach einem zittrigen Klick auf den Absenden-Button der Text unwiderbringlich in einem Session Timeout verloren gegangen. Na dann lieber nochmal vorher per Copy-Paste zur Sicherheit auf dem Schreibtisch zwischenspeichern. Ein ausweichender Klick auf das Impressum offenbart dann entweder ein unvollständig gepflegtes Impressum, nur die Telefonnummer der Zentrale oder einen Ansprechpartner ohne Emailadresse. Wirklich schade. Oft wirkt dies wie eine Barriere. Dabei bietet der Inhaber durch seine Webseite doch eigentlich an mit ihm in Kontakt zu treten, oder?
Dann lobe ich doch eher das Projekt Kundenzufriedenheit bei 1und1, auch wenn ich dort kein Kunde bin.
Das strahlt Persönlichkeit aus.

Der direkte Kontakt über eine Email-Adresse, ein damit verknüpfter Name und noch besser ein Bild mit einem Lächeln des Gegenüber macht die Kontaktaufnahme leichter und viel persönlicher. Selbiges lässt sich auch als Email-Signatur sehr gut einsetzen.

Durch die Angabe einer direkten Email-Adresse lässt sich als Absender auch die eigene persönliche Email-Signatur (sofern man eine hat) und das gewohnte Email-Programm nutzen und ggf. auch gleich Bilder anhängen, wenn dies nötig ist. Stattdessen bestehen durch das Kontaktformular mehrere Barrieren.

Wenn schon ein Kontaktformular vorhanden ist, würde ich mir sinnvolle Auswahlmöglichkeiten als Betreff wünschen, die idealerweise auch gleich zu den entsprechenden Abteilungen statt zentralisiert verteilt werden. Alles machbar aber oft vernachlässigt. Ein eindeutiger Hinweis nach dem Absenden, dass die Nachricht angekommen ist sowie die Angabe dass innerhalb einer bestimmten Zeit auf die Anfrage geantwortet wird wäre von Vorteil. Dann kann der Absender trotz der Anonymität die das Formular ausstrahlt, mit einer zeitnahen Beantwortung seiner Anfrage rechnen.

Wie sieht es bei Ihnen und Ihrer Webseite aus? Haben Sie auch eines der tausend anonymen Kontaktformulare und wollen dies nun mit der Ihrem eigenen Konterfei ändern?

Wer mir hier zu diesem Blog einen Kommentar hinterlassen möchte muss leider auch ein Formular benutzen, dieses aber ganz ohne Captcha mit Fremdsprache. Hier geht es aber nicht anders und ist durchaus sinnvoll.