Werbewahn am Samstag

Mittlerweile nahm der Werbewahn der samstäglichen Broschüren und Heftchen von Lebensmittelgeschäften, Baumärkten, Autohäusern und sonstigen Störern im Briefkasten ärgerliche Ausmaße an.

383 Gramm bei 14 Heftchen. Fast ein halbes Kilo wenn das so weiter geht. Das wären knapp 1000 Tonnen pro Jahr berechnet auf das gesamte Einzugsgebiet von Bühl. Mitunter dabei sind die üblichen Verdächtigen wie real,- und der toom Baumarkt sowie Möbel AS, das hela Profi Zentrum, Dänisches Bettenlager, der toom Getränkemarkt, Autohaus Roth und Autohaus Stähle, Streb Getränke aber auch kleinere wie Peters Kaufhaus, Norma, Müller Drogerie, der Cap Markt und zu guter letzt die Telekom.

Ärgerlich an der ständigen Belästigung mit dem Werbemüll ist nicht nur die Entsorgung, immerhin kummuliert ca. 19 Kilo p.a. pro Haushalt, die selbst wieder zur grünen Tonne geschleppt werden müssen. Der mittlerweile angebrachte Hinweis „keine Werbung“, scheint Wirkung zu zeigen. Zumindest bekommen wir nun keine Werbung mehr per Post.

Dafür erhielt ich gestern von Quelle, Neckermann und Tchibo jeweils einen „offiziellen“ Newsletter, obwohl ich mich dort gar nicht angemeldet habe. Vielleicht sind die jetzt auch schon so unseriös geworden und kaufen auch schon Email-Adressen ein. Ich habe jedem von denen bereits eine freundliche Email zugesendet. Meiner Aufforderung, Datum, Uhrzeit und IP-Adresse der Anmeldung meiner Email-Adresse mitzuteilen kam bis jetzt noch keiner nach. Komisch – vielleicht sollte man sich mal deren Datenschutzbeauftragten kaufen?!

 

Marokkanische Toiletten

Das Dingens mit den Youtube Videos scheint zu funktionieren. Also weitermachen…

[youtube]b1o33Vf_Wa4[/youtube]

Das Video entstand auf unserer Marokko Reise in einem Raum unter freiem Himmel zwischen Bad und Toiletten auf einem Campingplatz in Rabat, der Hauptstadt von Marokko. Der Campingplatz war der Schlechteste auf der insgesamt dreieinhalb wöchigen Reise und war doppelt so teuer wie der bisher teuerste Campingplatz überhaupt. Schade, aber so war das nunmal.

Olympisches Feuer 2004

Ich habe soeben das erste Video auf meinen neuen YouTube Account hochgeladen. Dies ist der erste Test.

[youtube]hnJtfjIdh9A[/youtube]

Das Video entstand ursprünglich im Athen wenige Woche vor Olypmia als ich 2004 mit meinem Vater dort zufällig an der Entzündung des Olypmischen Feuers war. An einer großen Flamme wurde eine kleine handliche Flamme in einem windgeschützten Behältnis enzündet und anschließend in das Olympia-Stadion eskortiert.

Das olypmpische Feuer wurde kürzlich an einen schlitzäugigen Unterdrückungsstaat im Fernen Osten weiter gereicht, der nebenbei Tibet unterdrückt. Eigentlich hätte doch jemand zwischenzeitlich mal die Gasleitung abstellen können…

KFZ Brand bei Schwarzach

Unverhofft kamen Anna und ich am heutigen Sonntag auf unserer Motorrad Tour nach Straßburg kurz vor Schwarzach an einem leicht rauchenden Auto vorbei. Die Situation sah bis kurz vor dem Auto nach einem geplatzten Motor mit Wasserdampf aus. Beim Vorbeifahren roch man aber bereits den Brandrauch. Da wir auf dem Motorrad unterwegs waren und ich dort keinen Feuerlöscher dabei habe entschied ich mich zunächst zur Weiterfahrt. Am Ortseingang Schwarzach kehrte ich um, um zumindest die Fahrer der an dem qualmenden Auto stehenden Fahrzeuge zum Umparken zu bewegen, damit diese bei einer möglichen Brandausbreitung nicht auch in Mitleidenschaft gezogen werden.

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Dort wieder angekommen fuhren die zwei andere PKWs bereits in einen Feldweg ein. Wir hielten dort ebenfalls. Mittlerweile war abzusehen, dass es unter der Motorhaube bereits eine starke Hitzeentwicklung gab, da sich diese bereits von rot in schwarz verfärbte.

 

Ein älterer Herr holte einen kleinen 2kg – Feuerlöscher aus seinem Auto mit dem ich sofort versuchte, zumindest den Brand einigermassen zu verzögern. Der Halter des Fahrzeugs, ein Familienvater mit seinem kleinen Sohn vernahm kurz vor Brandausbruch Benzingeruch und stellte das Auto auf dem Seitenstreifen ab.

Nach mehreren kurzen Stössen aus dem Feuerlöscher von allen relevanten Öffnungen die sich mir baten war dieser schnell leer. Die Reifen fingen bereits an zu schmelzen und der Brandrauch füllte den gesamten Fahrgastraum aus. An ein Öffnen der Türen war nicht mehr zu denken um ggf. noch Gegenstände heraus zu holen, da man sonst dem Feuer im Innenraum noch Sauerstoff zugeführt hätte.

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Zumindest verlangsamte dies zumindest die Brandausbreitung einigermaßen, sodass das Auto kurze Zeit später beim Eintreffen der Freiwilligen Feuerwehr Schwarzach nicht vollständig im Vollbrand stand.

Diese nahm den Erstangriff mit dem Schnellangriff vor und baute parallel einen Schaumangriff auf. Die Motorhaube wurde mit dem Spreizer geöffnet und das Auto im vorderen Bereich innerhalb kurzer Zeit vollständig gelöscht. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte zumindest der im Kofferraum befindliche Kinderwagen und andere Dinge einigermaßen unbeschadet gerettet werden.